Unterstützung für Schulschiff Großherzogin Elisabeth

VR-Stiftung und Volksbank Oldenburg eG spenden 11.200 Euro

Elsfleth. Im Jahre 1909 lieferte die holländische Werft Jan Smit in Ablasserdam den ersten mit einem Dieselmotor ausgerüsteten Frachtsegelschoner der Welt mit dem Namen San Antonio an seinen Auftraggeber ab. Die San Antonio kam nach wechselvoller Geschichte als “Großherzogin Elisabeth“ im März 1982 nach Elsfleth. Bereits 1901 war ein Rahsegler „Großherzogin Elisabeth“, Heimathafen Elsfleth, vom Deutschen Schulschiffverein in Dienst gestellt worden. Der nautisch-seemännische Nachwuchs wurde auf diesem Schiff traditionsbewusst erzogen und ausgebildet. Auch heute noch wird auf der „Großherzogin Elisabeth“ ausgebildet. Dem jungen Seemann sollen neben dem Umgang mit modernsten nautisch-technischen Geräten lebensnotwendige praktische Erfahrungen und der Umgang mit den Naturgewalten vermittelt werden.

Um die notwendige Anschaffung eines neuen Dieselstrom-Aggregats realisieren zu können, erhielt jetzt der Schulschiffverein Großherzogin Elisabeth e. V. eine Zuwendung in Höhe von 11.200 Euro aus den Mitteln der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, Hannover, und der Volksbank Oldenburg eG. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden dieser genossenschaftlichen Stiftung, Harald Lesch, übergaben die Vorstandsmitglieder Reinhard Nannemann und Matthias Osterhues, Volksbank Oldenburg eG, diese Fördermittel an die Vertreter des Schulschiffvereins, Kapitän Johannes Reifig, Präsident, und Dipl. Ing. Heiko Amelsberg, Vizepräsident. "Ich freue mich sehr, dass wir durch die Unterstützung der genossenschaftlichen Stiftung und der Volksbank Oldenburg die Anschaffung dieses Dieselstrom-Aggregats realisieren können", führt Kapitän Johannes Reifig anlässlich der Übergabe der Zuwendung aus.

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken engagieren sich als Finanzdienstleister aktiv für kulturelle und soziale Projekte und Maßnahmen in den einzelnen Regionen. Die vielfältige Einbindung unserer Volksbanken und Raiffeisenbanken in die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen ihrer jeweiligen Geschäftsgebiete hat zu einem immer stärkeren Engagement über das Wirtschaftsleben hinaus im sozialen und kulturellen Bereich geführt.

"Zentrale Grundwerte – wie Regionalität, Partizipation, Gemeinschaft, Verantwortung und Vielfalt -zeichnen die Genossenschaftsbanken aus, weil sie neben der Mitgliederförderung auch Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen und der hier lebenden Menschen übernehmen," unterstrichen Harald Lesch von der VR-Stiftung und die Vorstände der Volksbank, Reinhard Nannemann und Matthias Osterhues, das Engagement der VR-Stiftung im Rahmen des Pressegespräches in Elsfleth.

Da Hilfe zur Selbsthilfe auch ein integraler Bestandteil der genossenschaftlichen Idee ist, übernehmen die Volksbanken und Raiffeisenbanken diese Mitverantwortung und gründeten auch daher vor über 20 Jahren bereits die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland. In jedem Jahr werden von der VR-Stiftung rund 120 Projekte und davon allein in der Region Weser-Ems in enger Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken über 60 Projekte unterstützt.