Schützenverein Etzhorn erreicht 2. Platz

Oldenburger Verein erhält den "kleinen Stern des Sports" in Silber

Mit der Auszeichnung von drei Sportvereinen aus Weser-Ems fand die diesjährige Maßnahme "Sterne des Sports" der genossenschaftlichen Bankengruppe und des DOSB Deutschen Olympischen Sportbundes ihren Abschluss auf der zweiten Ebene. Die Auszeichnung in Weser-Ems war insgesamt mit 4.500 Euro dotiert und ist zugleich die Eintrittskarte für den Bundesentscheid im Wettbewerb um die „Sterne des Sports“ in Gold.

Mit der Platzierung auf dem ersten Platz hat sich der Nordhorner Judo-Club, der seine Bewerbung bei der Kreisarbeitsgemeinschaft der Genossenschaftsbanken in der Grafschaft Bentheim einreichte, für das Finale der „Sterne des Sports“ auf Bundesebene qualifiziert. Die Plätze zwei und drei belegten der Schützenverein Etzhorn, der sich über die Volksbank Oldenburg eG bewarb, und der Stedinger Turnverein Berne von 1861, der seine Bewerbung bei der Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd eG abgegeben hatte.

Etzhorner mit Projekt "Inklusion beim Sportschießen" erfolgreich

Alle Vereine wurden für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement bereits vor Ort ausgezeichnet. Der Nordhorner Judo-Club konnte bei der Jury auf Weser-Ems-Ebene die meisten Punkte sammeln und kam mit seinem Sportangebot "Gemeinsames Training von behinderten und nicht behinderten Judoka im Erwachsenenbereich" auf den ersten Platz. Der zweitplatzierte Schützenverein Etzhorn engagiert sich für eine über das Sportangebot hinausgehende Inklusion von behinderten Menschen beim Sportschießen. Der Stedinger Turnverein Berne von 1861 holte mit seiner Maßnahme "Neubau eines Fitnessstudios in ehrenamtlicher Eigenleistung" den dritten Platz.

Überreicht wurden die Medaillen und Geldpreise stellvertretend für die genossenschaftliche Bankengruppe von Geschäftsführer Harald Lesch, Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems. "Heute ehren wir die Sportvereine und deren Menschen, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich in der hiesigen Region über das sportliche Kerngeschäft hinaus für Prävention und Rehabilitation, sozialer und kultureller Integration und die Mobilisierung von unterschiedlichen Altersgruppen einsetzen. Denn dafür stehen wir als Volksbanken und Raiffeisenbanken; uns ist die Region, aus der wir stammen und für die wir arbeiten besonders wichtig", betonte Lesch im Rahmen der Feierstunde in Bad Zwischenahn.

Sieger fährt nach Berlin

Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund gemeinsam mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken werden die „Sterne des Sports“ bereits seit zehn Jahren vergeben. Inzwischen hat sich der Wettbewerb zu einem gesellschaftspolitischen Event entwickelt, dessen alljährlicher Höhepunkt die Auszeichnung der „Sterne des Sports“ in Gold in der Bundeshauptstadt ist. Am 13. Januar 2014 wird Bundeskanzlerin Angela Merkel die Auszeichnung vornehmen.

"Sterne des Sports"

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